persons Temple, Hans

General Info

Name Temple, Hans
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Temple, Hans (Johann Emanuel)
  • alternative Namensform: Johann Emanuel
  • ID 27888
    Gender male
    Notes
    References
    Lifespan 7.7.1857 - 2.12.1931
    Professions Bildende und angewandte Kunst, Maler
    Collection(s)
  • ÖBL complete import test 30.8.16
  • Künstlerhaus 6.9.2016
  • 300 selec names
  • Bildende und angewandte Kunst 5-19
  • Preisträger KH 2.7.2019
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) https://apis.eos.arz.oeaw.ac.at/entity/27888

    Relations

    Person

    Start End Relation type Related person
    schlug für das Künstlerhaus vor Kmunke, Rudolf
    schlug für das Künstlerhaus vor Adam, Victor
    schlug für das Künstlerhaus vor Beschorner, Alexander Mathias
    schlug für das Künstlerhaus vor Goldmann, Wilhelm
    schlug für das Künstlerhaus vor Igler, Franz
    schlug für das Künstlerhaus vor Jobst, Rudolf
    schlug für das Künstlerhaus vor Kautsky, Fritz
    schlug für das Künstlerhaus vor Klein, Josef
    schlug für das Künstlerhaus vor Löti, Isidor von
    schlug für das Künstlerhaus vor Schwarz-Wendl, Carl

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Litovel
    Sterbeort Wien

    Label

    Label Label type ISO Code
    Temple, Hans (Johann Emanuel) Name laut ÖBL XML deu
    Johann Emanuel alternative Namensform deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Sohn des Staatsbahnbeamten Johann T. und von Amalia T., geb. Budinka; ab 1885 in 1. Ehe mit Elisabeth Emma T., geb. Kraft (1856–1913), ab 1914 in 2. Ehe mit Elsa T., geb. Mayer, verheiratet. – Nach Absolv. der Realschulen in Waitzen (Vác) und Wien besuchte T. an der Wr. ABK 1873–76 die Allgemeine Malerschule bei Karl Wurzinger sowie 1879–84 die Spezialschule für Historienmalerei bei ¿Heinrich v. Angeli (1881 Akad.stipendium). Daneben bildete er sich als Privatschüler bei Hans Canon (¿Johann Bapt. Straschiripka) weiter. Seine Arbeiten stellte er erstmals 1880 bei der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus) aus und wurde bereits 1882 für sein Gemälde „Die Wahlbesprechung“ mit dem Staatspreis ausgez. 1885 erhielt er auf der Landesausst. in Budapest für „Sein Lied“ den Munkácsy-Preis, womit ein Stipendienaufenthalt bei ¿Mihály v. Munkácsy in Paris (1886–87) verbunden war. 1893 reiste er wieder nach Paris sowie nach London und Chicago, wo er für die Organisation der Kunstsektion der österr. Abt. auf der Weltausst. verantwortl. war. 1905 hielt sich T. in Russland auf, 1910 unternahm er eine Reise nach Holland. Seine Arbeiten präsentierte er u. a. in Wien, Brünn (hier veranstaltete der Mähr. Kunstver. 1905 die erste selbstständige Ausst. von T.s Gemälden), Paris, Budapest, Brüssel, Antwerpen, Rom, Moskau, Lemberg, Chicago, Prag und zahlreichen dt. Städten. Sein Stil war naturalist. (begründet auf französ. Einflüssen), 1900–05 experimentierte er vorübergehend mit impressionist. und secessionist. Maltechniken. Berühmtheit erlangte T. in den 1890er-Jahren durch seine Genremalerei, insbes. durch die Abbildung bekannter Wr. Künstler in deren Ateliers (z. B. Der Bildhauer Rudolf Weyr in seinem Atelier, 1896). T.s Gemälde befinden sich u. a. im Wien Mus., in der Österr. Galerie, im Heeresgeschichtl. Mus. (alle Wien), in der Moravská Galerie in Brno und im Okresní vlastivedné muz. in Nový Jicín. Für seine Arbeiten wurde er vielfach ausgez., u. a. mit der Karl-Ludwig-Medaille (Künstlerhaus, 1895), der Goldmedaille in Dresden (1897), dem Kaiserpreis (Künstlerhaus, 1896), der Goldmedaille II. Kl. in München (1897) und der großen Goldmedaille (Künstlerhaus, 1908). T. war ab 1883 Mitgl. der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus), 1909–13 Mitgl. der Vereinigung dt.mähr. bildender Künstler, 1913–18 Mitgl. und Präs. des Mähr. Künstlerbunds und ab 1922 Mitgl. der Vereinigung der dt.mähr. bildenden Künstler „Scholle“, die sich als Zusammenschluss aller Brünner dt. Künstlervereinigungen gebildet hatte. T. wurde 1894 Ritter des Franz Joseph-Ordens, 1918 erhielt er den Orden der Eisernen Krone III. Kl., 1928 das Ehrenzeichen für Wiss. und Kunst.

    ÖBL Kurzinfo

    Temple Hans (Johann Emanuel), Maler. Geb. Littau, Mähren (Litovel, CZ), 7. 7. 1857; gest. Wien, 2. 12. 1931; evang. AB.

    Online Edition Haupttext