persons Strasser, Artur

General Info

Name Strasser, Artur
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Strasser, Art(h)ur
  • alternative Namensform: Arthur
  • ID 29942
    Gender male
    Notes
    References
    Lifespan 13.2.1854 - 8.11.1927
    Professions Bildende und angewandte Kunst, Bildhauer
    Collection(s)
  • ÖBL complete import test 30.8.16
  • Künstlerhaus 6.9.2016
  • no entity, no revision
  • problem 3_18
  • Bildende und angewandte Kunst 5-19
  • Preisträger KH 2.7.2019
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) https://apis.eos.arz.oeaw.ac.at/entity/29942

    Relations

    Institution

    Person

    Start End Relation type Related person
    vorgeschlagen für das Künstlerhaus durch Merode, Karl Frh. von
    vorgeschlagen für das Künstlerhaus durch Tilgner, Victor Oskar
    schlug für das Künstlerhaus vor Granichstätten, Emil

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Postojna
    Sterbeort Wien
    1879 wirkte in Wien

    Label

    Label Label type ISO Code
    Strasser, Art(h)ur Name laut ÖBL XML deu
    Arthur alternative Namensform deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Sohn eines Eisenbahnbauing., Vater der Stillebenmalerin Margaret(h)e (geb. Wien, 10. 11. 1885) sowie des Porträtmalers Benjamin (geb. Wien, 29. 7. 1888; gest. New York, N. Y., USA, 18. 9. 1955), der 1905–11 an der Wr. ABK stud. und sich 1953 in New York niederließ, und des Malers und Graphikers Roland S. (geb. Wien, 26. 4. 1895), der 1911–15 an der Wr. ABK und anschließend in München stud. und nach zahlreichen Reisen, u. a. durch China und Indien, 1952 in die USA übersiedelte. – Nach Besuch der Realschule stud. S. 1871–74 an der Wr. ABK bei Kundmann, Pilz (beide s. d.) und Viktor Tilgner, leistete 1875–78 Militärdienst und arbeitete anschließend in den Ateliers Pilz und Kundmann. 1881–83 hielt er sich mit einem von F. Frh. v. Leitenberger (s. d.) gewidmeten Stipendium in Paris auf, anschließend war er ein Jahr in Italien, 1886 an der Umeleckoprumyslova škola in Prag, 1892 unternahm er mit Charles Wilda eine Stud.reise nach Ägypten. Früh bekannt wurde S. durch seine kolorierten Tonstatuetten von japan. Jongleuren, die damals in Wien auftraten. In gleicher Art setzte er die Reihe mit Figuren von Arabern und anderen Orientalen fort, wobei ihn bes. die Farbenkde. und Farbgestaltung von Plastiken interessierten. Seine Terrakotta- und Bronzefiguren wurden in großer Zahl vervielfältigt und erzielten hohe Verkaufszahlen. Weiters widmete er sich Tier-, v. a. Löwendarstellungen, der Innenarchitektur und der Möbelgestaltung. S. wurde mehrfach ausgez.: 1898 Ritter des Franz Joseph-Ordens, 1904 Große Goldene Ehrenmedaille der Weltausst. in St. Louis. 1899 wurde S. prov. Lehrer, 1901 Prof. an der Fachschule für Bildhauerei der Wr. Kunstgewerbeschule, 1919 i. R. Bes. Bekanntheit erlangte seine im Auftrag des Min. für Cultus und Unterricht für die Pariser Weltausst. 1900 geschaffene und 1902 neben der Secession aufgestellte Bronzegruppe „Marc Anton mit Löwengespann“, für die er 1900 die Große Goldene Medaille der Pariser Weltausst. erhielt und 1901 Ritter der französ. Ehrenlegion wurde. S., Mitbegründer der geselligen Künstlervereinigung Alte Welt, war 1886–91 – auf Empfehlung Tilgners und Merodes (s. d.) – Mitgl. der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus), 1897–99 Mitgl. der Secession, im Dezember 1907 wurde er wieder in die Genossenschaft aufgenommen. Seine, tw. auch von K. Franz Joseph (s. d.), dem K.haus und Künstlerkollegen angekauften, Werke befinden sich v. a. in den USA, in Frankreich, England und Spanien.

    ÖBL Kurzinfo

    Strasser Art(h)ur, Bildhauer. Geb. Adelsberg, Krain (Postojna, Slowenien), 13. 2. 1854; gest. Wien, 8. 11. 1927; röm.-kath.

    Online Edition Haupttext