persons Stache, Friedrich August von

General Info

Name Stache, Friedrich August von
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Stache, Friedrich August von
  • ID 32681
    Gender male
    Notes
    References
    Lifespan 30.7.1814 - 17.6.1895
    Professions Literatur, Buch- und Zeitungswesen, Bildende und angewandte Kunst, Architekt und Fachschriftsteller
    Collection(s)
  • ÖBL complete import test 30.8.16
  • Künstlerhaus 6.9.2016
  • Kunstsammler 13.3.17
  • DHA Innsbruck Model Trainingsdata
  • no entity, no revision
  • Präsidenten 26.7.2018
  • Bildende und angewandte Kunst 5-19
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) http://d-nb.info/gnd/130154954

    Relations

    Institution

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Wien
    Sterbeort Graz

    Label

    Label Label type ISO Code
    Stache, Friedrich August von Name laut ÖBL XML deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Onkel von H. Frh. v. Ferstel (s. d.). Nach Absolv. der Realschule (1829) stud. S. 1830–33 am Wr. polytechn. Inst. sowie ab 1832 an der ABK bei P. Nobile (s. d.) und trat 1836 als Praktikant in den Staatsdienst ein. Bereits 1837–40 wurde nach seinen Plänen der Seitzerhof (Wien 1) umgebaut und darin der erste Basar Wiens eingerichtet. 1842 erhielt S. ein dreijähriges Italienstipendium, weitere Stud.reisen nach Frankreich, England und Dtld. folgten. Nach seiner Rückkehr zum fürstl. Kinskyschen Architekten ernannt, führte er, großteils in Böhmen, zahlreiche Neu- und Umbauten von Schlössern, Kirchen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden durch, wobei er tw. gem. mit seinem Neffen Ferstel arbeitete. 1858 beteiligte sich S. an der Ausschreibung für den Wr. Stadterweiterungsplan und erhielt für seinen Entwurf neben Sicard v. Sicardsburg, van der Nüll und L. Ch. F. Förster (alle s. d.) den 1. Preis; ab 1859 Mitgl. der neugegr. Wr. Baukomm. Als Mitgl. und Obmann des Albrecht Dürer Ver. förderte S. die Idee eines großen gem. Künstlerhauses und war 1861 wesentl. an der Fusion mit der Künstlervereinigung Eintracht und der daraus resultierenden Gründung der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens beteiligt. 1862–63 war er als deren Vorstand tätig und entwarf den Finanzierungsplan zur Erbauung des Künstlerhauses, des ersten Ver.- und Ausst.hauses im gesamten dt.sprachigen Raum; für diese Verdienste als „Vater des Künstlerhauses“ bezeichnet, fungierte er 1863 als Gründer, und wurde 1868 zu dessen Ehrenmitgl. ernannt. Im selben Jahr übersiedelte S. aus gesundheitl. Gründen nach Graz und war auch hier in zahlreichen Ver., u. a. im stmk. Ver. zur Förderung der Kunst-Ind., tätig; als Vizepräs. des Stadt-Verschönerungs-Ver. und Obmann von dessen techn. Sektion trug er wesentl. zum Zustandekommen der Grazer Parkanlagen bei. Ab 1875 war er als techn. Konsulent der k. k. priv. Riunione Adriatica di Sicurtà tätig. S., der v. a. durch seine organisator. Tätigkeit hervortrat, fungierte 1867 als Mitgl. der internationalen Jury bei der Weltausst. in Paris und war Mitgl. bzw. Ehrenmitgl. zahlreicher Institutionen, u. a. des Nö. Gewerbever., der Wr. ABK, der Accad. di San Luca und der Kunstgenossenschaft in München. Oberbaurat S. wurde u. a. 1846 mit der Großen Goldenen Medaille für Wiss. und Kunst, 1863 mit dem Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens, 1868 mit dem Orden der Eisernen Krone III. Kl. sowie 1869 durch die Erhebung in den Ritterstand ausgez.

    ÖBL Kurzinfo

    Stache Friedrich August von, Architekt und Fachschriftsteller. Geb. Wien, 30. 7. 1814; gest. Graz (Stmk.), 17. 6. 1895; röm.-kath.

    Online Edition Haupttext