persons Schram, Alois Hans

General Info

Name Schram, Alois Hans
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Schram, Alois Hans
  • ID 38388
    Gender male
    Notes
    References
    Lifespan 20.8.1864 - 8.4.1919
    Professions Bildende und angewandte Kunst, Maler
    Collection(s)
  • ÖBL complete import test 30.8.16
  • Künstlerhaus 6.9.2016
  • Bildende und angewandte Kunst 5-19
  • Preisträger KH 2.7.2019
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) http://d-nb.info/gnd/117025569

    Relations

    Person

    Start End Relation type Related person
    schlug für das Künstlerhaus vor Baumann, Carl
    schlug für das Künstlerhaus vor Orglmeister, Gustav
    schlug für das Künstlerhaus vor Schetz, Josef Rudolf
    schlug für das Künstlerhaus vor Gollner, Ernst
    schlug für das Künstlerhaus vor Heim, Moritz
    schlug für das Künstlerhaus vor Wertheim, Ermst
    porträtierte Gutmann, Max von

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Wien
    Sterbeort Wien

    Label

    Label Label type ISO Code
    Schram, Alois Hans Name laut ÖBL XML deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Sohn eines Postrats. S. stud. nach dem Besuch des Unterrealgymn. 1879–88 u. a. bei Karl Wurzinger, Makart (s. d.) und Josef Matthias Trenkwald an der Wr. Akad. der bildenden Künste, wo ihm 1881 der Füger-Preis in Gold für Komposition und 1887 der Spezialschulpreis für sein großes Historienbild „Bianca Capello“, das später an das Mus. in Denver, Col. (USA), verkauft wurde, zuerkannt wurde. Für sein Werk „Kaiser Maximilians Einzug in Gent“ erhielt er das Staatspreisstipendium, aufgrund dessen er sich 1889–90 in Rom aufhielt; 1891 kehrte er nach Wien zurück. In späterer Folge führten ihn weitere Stud.Reisen u. a. in die Niederlande (1893/94), nach Frankreich (1893, 1899), Griechenland, in die Türkei, nach Syrien und Palästina bis nach Ägypten sowie nach Deutschland, Belgien, England und Spanien. Ab Mitte der 90er Jahre war er in Wien als Porträtist, daneben auch als Dekorationsmaler tätig, so etwa für das Palais Vivante in Triest und das Justizgebäude in Salzburg. 1909–11 schuf er in Vestibül und Atrium des Wr. Parlamentsgebäudes Friese, die Allegorien der Segnungen des Friedens und der Bürgertugenden zeigen. Bedeutend sind aber v. a. seine 1915 geschaffenen Deckengemälde im Festsaal der Neuen Hofburg, wobei als „malerische Leistung die Farbentwürfe, die als autonome Kunstwerke gelten können, weit über den ausgeführten Monumentalbildern stehen“ (Kitlitschka). Er gilt für Österr., nach einer eher dem Jugendstil zuzuordnenden Periode, als künstler. bedeutender Vertreter der Spätphase des Neobarock. 1890 wurde S. Mitgl. der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus), wo er auch Mitgl. des Aquarellistenclubs und des Malerverbands war. S. beteiligte sich an zahlreichen Ausst. und wurde mehrfach ausgez., so erhielt er u. a. 1892 die silberne Staatsmedaille, 1902 die Erzhg. Carl-Ludwig-Medaille, 1908 die große goldene Staatsmedaille; ebenso war er Träger mehrerer hoher in- und ausländ. Orden und Ausz.; 1917 Tit. Prof. Seinen gesamten Nachlaß widmete er der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens; aus dessen Verkaufserlös entstand der „Prof. Alois Hans Schram Fonds zur Förderung künstlerischer Bestrebungen“, aus dem größere künstler. Vorhaben und Ausst. dotiert wurden (Ende 1928 aufgelöst).

    ÖBL Kurzinfo

    Schram Alois Hans, Maler. Geb. Wien, 20. 8. 1864; gest. ebenda, 8. 4. 1919.

    Online Edition Haupttext