persons Břenek, Anton

General Info

Name Břenek, Anton
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Břenek, Anton
  • ID 88071
    Gender male
    Notes
    References
    Lifespan 23.10.1848 - 17.11.1908
    Professions Bildende und angewandte Kunst, Bildhauer
    Collection(s)
  • ÖBL complete import test 30.8.16
  • Künstlerhaus Aussteller 31.08.2017
  • Bildende und angewandte Kunst 5-19
  • Preisträger KH 2.7.2019
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) https://apis.eos.arz.oeaw.ac.at/entity/88071

    Relations

    Institution

    Person

    Start End Relation type Related person
    schlug für das Künstlerhaus vor Fritsch, Franz
    schlug für das Künstlerhaus vor Winter, Moritz Johann
    schlug für das Künstlerhaus vor Preleuthner, Leopold
    schlug für das Künstlerhaus vor Badl, Jacob

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Brünn
    Sterbeort Baden

    Label

    Label Label type ISO Code
    Břenek, Anton Name laut ÖBL XML deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Sohn des Bildhauers Josef Brenek (geb. Mährisch Weißkirchen, Mähren / Hranice, CZ, 4. 3. 1820; gest. Vorkloster, Mähren / Predklášterí, CZ, 27. 4. 1878). – Nach Besuch der Oberrealschule lernte B. zunächst bei seinem Vater und studierte 1872–75 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Otto König. 1874–77 bildete er sich an der Akademie der bildenden Künste (ABK) bei Kaspar von Zumbusch weiter, an dessen Denkmälern für Beethoven (1880) und Maria Theresia (1874–88) er mitwirkte. 1877 wurde er zum Lehrer an der Höheren Gewerbeschule in Reichenberg (Liberec) ernannt, 1881–1906 unterrichtete er an der Staatsgewerbeschule in Wien. B. entfaltete als Künstler eine umfangreiche Tätigkeit mit Schwerpunkt in der Monumentalplastik, wobei Aufträge für Wien sowie Böhmen und Mähren (Denkmäler für Kaiser Joseph II., ¿Franz Grillparzer und Bürgermeister Gustav Winterholler in Brünn, 1892, für Kaiser Joseph II. in Reichenberg und Neutitschein/Nový Jicín, 1902) dominierten. Stilistisch vertrat er eine eher verhaltene späthistoristische Manier, die vor allem im größeren Format forcierte Realismen und üppiges Barockisieren vermeidet. Im Wiener Ringstraßenbereich erhielt er erst nach 1900 bedeutendere Aufgaben: So beteiligte er sich mit vier Kolossalstatuen an der Fassade des Rathauses und wirkte an der Ausstattung des Parlaments (Augustus, 1908) und vor allem der Neuen Burg (Kreuzfahrer, Bajuware, Pole, Freigebigkeit, alle 1899, Constantia et fortitudine, Viktoria) mit. Für die Velazquez-Statue des Künstlerhauses, aufgestellt 1909, wurde er 1908 mit der Erzherzog-Carl-Ludwig-Medaille ausgezeichnet. B., der u. a. den Bildhauer Franz Zelezny zu seinen Schülern zählte, war ab 1882 Mitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens (Künstlerhaus) und 1889 Mitbegründer des Clubs der Plastiker innerhalb der Genossenschaft (1905–07 Obmann); 1892 erhielt er die Silberne Staatsmedaille.

    ÖBL Kurzinfo

    Brenek Anton, Bildhauer. Geb. Brünn, Mähren (Brno, CZ), 23. 10. 1848; gest. Baden (Niederösterreich), 17. 11. 1908 (Ehrengrab: Wiener Zentralfriedhof).

    Online Edition Haupttext