persons Fuchs, Hans Maria

General Info

Name Fuchs, Hans Maria
Alternative Names
  • Name laut ÖBL XML: Fuchs, Hans Maria
  • ID 92158
    Gender male
    Notes None
    References None
    Lifespan 24.3.1874 - 28.10.1933
    Professions Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft, Medizin, Mediziner, Schriftsteller und Heimatforscher
    Collection(s)
  • ÖBL additional import 4online 2.9.16
  • Geisteswissenschaftler 6-19
  • ÖBL Biographie
  • Uri(s) https://apis.eos.arz.oeaw.ac.at/entity/92158

    Relations

    Person

    Place

    Start End relation type Related place
    Geburtsort Köln
    Sterbeort Sankt Peter im Sulmtal

    Label

    Label Label type ISO Code
    Fuchs, Hans Maria Name laut ÖBL XML deu

    Texts

    Texts

    ÖBL Haupttext

    Sohn von →Johann Nepomuk Fuchs und dessen Frau Antonia Exner, Neffe von →Robert Fuchs, Vater von Edda Fuchs und der Cellistin Heinrike (Heinzi) Fuchs (gest. 1981), die in 1. Ehe mit dem Komponisten Otto Siegl (1896–1978) verheiratet war; ab 1898 mit der Arzttochter Theresia (Putzi) Krischke verehelicht. – F. übersiedelte im Alter von fünf Jahren mit seiner Familie nach Wien. Nach dem Besuch des Communal-Real- und Obergymnasiums in Wien-Mariahilf studierte F. trotz seiner großen musikalischen Begabung ab 1891 Medizin an der Universität Wien; 1897 Dr. med. Vermutlich aufgrund des Einflusses seines Vaters erhielt er eine Stelle als Kurarzt in Bad Vöslau. Zu Beginn des 1. Weltkriegs meldete er sich freiwillig zum Einsatz als Regimentsarzt in Bosnien und Befehlshaber eines Sanitätszugs, wofür er zahlreiche Kriegsdekorationen erhielt. Im Frühjahr 1919 übersiedelte er mit seiner Familie nach St. Peter im Sulmtal, wo er sowohl die Ordination seines Onkels als auch eine weitere für die Bergarbeiter der GKB-Kohlenbergbaue (Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbau-Gesellschaft) in Pölfing-Brunn übernahm. Daneben war F. Betreiber einer Landwirtschaft und Waldbesitzer. Er entwickelte großes volkskundliches Interesse, worüber er nicht nur in lyrischer Form, sondern auch in mehreren wissenschaftlichen Artikeln publizierte. F. sammelte volkskundliche Objekte, pflegte eine intensive Freundschaft mit dem Leiter des steirischen Volkskundemuseums, Viktor Geramb, und war darüber hinaus ab 1907 Korrespondent der Geologischen Reichsanstalt in Wien. Seine Sammlung jungtertiärer Mollusken befindet sich im Naturhistorischen Museum in Wien. 1986 gab die Gemeinde St. Peter im Sulmtal eine Dr.-Fuchs-Gedenkmünze heraus – eine späte Würdigung für seine zahlreichen Verdienste um den Ort, wie die Einrichtung des ersten Fernsprechers, die Schaffung der Elektrizitätsgenossenschaft sowie der Landwirtevereinigung. F. war auch Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr in St. Peter im Sulmtal.

    ÖBL Kurzinfo

    Fuchs Hans Maria, Mediziner, Schriftsteller und Heimatforscher. Geb. Köln, Preußen (D), 24. 3. 1874; gest. St. Peter im Sulmtal (Steiermark), 28. 10. 1933; evang. AB.