Solitro, Giulio

Giulio Solitro (geb. Spalato, 8. 6. 1820; gest. Gallarate, Italien, 4. 9. 1892)

Giulio S. (geb. Spalato, 8. 6. 1820; gest. Gallarate, Italien, 4. 9. 1892), ging nach dem Jusstud. in Padua nach Triest, wo er als Lehrer für Italien. und Geschichte an verschiedenen Schulen wirkte und den Autoren und Ideen von „La Favilla“ nahe stand. Wegen seiner Sympathien für das Risorgimento, der Mitarb. an konstitutionellen Z., wie „Gazzetta di Trieste“ und „Il Giornale di Trieste“ (1848), sowie diverser Reden geriet Giulio S. ins Visier der österr. Behörden, die ihn 1859 aus Triest auswiesen. Er lebte und arbeitete danach als Lehrer und Schuldir. in Kalabrien, im Piemont, in Mailand und Florenz. Ab den 50er Jahren trat er als Verf. einiger Traktate sowie vorwiegend dramat. Texte hervor, etwa des hist. Dramas „I conti di Spalato“, das er 1854 in Venedig unter dem Ps. Michele Caterini veröff.


Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 12 (Lfg. 58, 2005), S. 404

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  • geboren in > Split
  • gestorben in > Gallarate