Smolensky, Max

Smolensky Max, Wirtschaftsfunktionär. Geb. Wien, 15. 4. 1877; gest. Zürich (Schweiz), 7. 8. 1937; mos.

– Sohn von Perez Smolenskin (s. d.). S. war im Handelsfach in Marseille und Triest tätig, ehe er ab 1914 an der jurid. Fak. der Univ. Zürich stud.; 1916 Dr. oec. publ. mit einer Diss.über „Die Stellung und Bedeutung des Oesterreichischen Lloyd, der Austro-Americana und der Freien Schiffahrt im Aussenhandel Oesterreichs“. Vermutl. 1916 war er Gründer und erster Sekr. der österr. HK in der Schweiz, ab 1925 bis zu seinem Tod deren Vizepräs., ab 1927 auch Konsulent des österr. Bundespressedienstes. Noch 1918 war S., der auch Syndikus des Österr.-Ung. Handelsverbands in der Schweiz war, für die Förderung der Handelsinteressen zwischen Österr. und der Schweiz mit dem Orden der Eisernen Krone ausgez. worden; 1930 KR. S. trat auch als Fachpublizist hervor, u. a. als Verf. von Wirtschaftsartikeln für österr. und Schweizer Bll. Sein Sohn, Dr. Peter S., war bei der Schweizer Ges. für Marketing als Leiter des in den 1940er Jahren geschaffenen Befragungsdienstes tätig.


Werke: Die Italiener in Österr.-Ungarn, 1917; Österr.-Ungarns wirtschaftl. Beziehungen zur Schweiz, 1918; etc. Beitrr. in österr. und Schweizer Z. und Ztg., u. a. NFP, Neue Zürcher Ztg.
Literatur: Neue Zürcher Ztg. (2. Sonntagsausg.), WZ, 8., NFP, 10. 8. 1937; IKG, Materialiensmlg. ÖBL, beide Wien; UA, Zürich, Schweiz; Mitt. Agathon Aerni, Bern, Schweiz, Rudolf Agstner, Bonn, Dtld.
Autor: (E. Lebensaft)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 12 (Lfg. 58, 2005), S. 376

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  • geboren in > Wien
  • gestorben in > Zürich