Skakoc, Luidj

Skakoc (Scacoz) Luidj (Luigi), OFM, Erzbischof. Geb. Traù, Republik Venedig (Trogir, Kroatien), 30. 7. 1758; gest. ebd., 22. 2. 1842.

– Bruder des Vorigen. S. trat 1780 in den Minoritenorden der illyr. Provinz ein und stud. nach der Priesterweihe in Ferrara und Rom. Dr. phil. und Dr. theol., war S. im Lehramt tätig, u. a. im Kloster S. Maria d’ Aracoeli in Rom. Er war ein anerkannter Prediger in kroat. und italien. Sprache; seine Homilien wurden in diesen Sprachen auch gedruckt. 1815 Bischof der vereinigten Diözesen Cefalonia (Kefallinia) und Zante (Zakynthos), war er zusätzlich Diözesanadministrator von Morea und Korfu (Kerkyra). Er demissionierte 1831 von seinem Bischofsamt und wurde im selben Jahr zum Tit.erzbischof von Stauropolis ernannt. In seiner bischöfl. Amtszeit setzte sich S. für die Versöhnung der Konfessionen ein und ließ Schulen, Seminarien und Kirchen errichten.


Literatur: Wurzbach; Znam. Hrv.; S. Gliubich, Diz. biografico degli uomini illustri della Dalmazia, 1856; G. Dandolo, La caduta della repubblica di Venezia ..., Appendice, 1857, S. 312; R. Ritzler – P. Sefrin, Hierarchia Catholica medii et recentioris aevi … 7, 1968, S. 145, 352.
Autor: (M. Kronthaler)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 12 (Lfg. 57, 2004), S. 314

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