Psenner, Josef

Psenner Josef, Beamter und Heimatforscher. * Bozen (Südtirol), 28. 1. 1851; † ebenda, 19. 10. 1926.

Sohn eines Gärtners; war 1873–1909 Postbeamter, zuletzt Vorstand des Bahnhofspostamtes in Bozen; k. Rat. War nach seiner Pensionierung als Verwalter des Dt.-Südtiroler Mus. für Kunst und Gewerbe in Bozen tätig und erwarb sich große Verdienste um dessen Bestände. P., der sich schon früh in Wort und Schrift für die Erhaltung der heim. Kunstdenkmäler eingesetzt hatte, veröff. zahlreiche heimatkundliche Arbeiten sowie Erz. und Gedichte. Korrespondent der Zentralkomm. für Denkmalpflege.


Werke: P. Mayr, der Wirt an der Mahr, 1892; Krippenplauderei, in: Der Landsmann, 1923, n. 293; Mein Firmpate. Ein kleines Lorbeerblatt auf das Grab A. v. Mayrls, in: Aus dem Land im Gebirge. Bozner Jb. für Kunst und Schrifttum, 1924; etc. Zahlreiche kleinere heimatkundliche Abhh. in: Der Schlern 1 ff., 1920 ff.
Literatur: Volksbote vom 28. 1. und 21. 10. 1926; O. Menghin, Kleine Beitrr. zur südtirol. Wallburgenforschung, in: Mitt. der Anthropolog. Ges. in Wien 50, 1920, S. 54 ff.; F. S. Weber, Zu J. P.s 70. Geburtstag, in: Der Schlern 2, 1921, S. 51 ff.; ders., J. P. †, ebenda, 7, 1926, S. 439; F. S. Prast, Eines Alt-Bozners Randglossen zum Ersten Weltkrieg, ebenda, 25, 1951, S. 383 ff.; ders., Einem der ältesten Mitarbeiter des „Schlern“ zum Treugedenken, ebenda, 25, 1951, S. 350 f.; W. Arslan, Il Museo dell’Alto Adige a Bolzano, 1938.
Autor: (H. Vigl)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 39, 1982), S. 317f.

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