Pichler, Kasper

Pichler (Bichler) Kasper, Bildhauer. * Schwoich (Tirol), 5. 1. 1796; † Kufstein (Tirol), 19. 5. 1861.

Lernte bei P. E. Zobel im Benediktinerstift Fiecht bei Schwaz Zeichnen und in der Meisterlehre bei J. Pendl (s. d.) in Meran und bei F. Nissl (s. d.) in Fügen Holzschnitzen. P. war in Kufstein ansässig, wo er gem. mit dem Tischler J. Stumpf Altäre und Kirchenausstattungen im spätklassizist. Stil schuf.


Werke: Memento mori-Gruppe, 1833 (Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck); Kruzifix, 1840 (Spitalkirche, Kufstein); Altar, 1844 (Niederndorf); Altar, 1848 (Marienkapelle auf dem Hechenberg bei Niederndorf); Petrus und Paulus (Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck); Kruzifix (Pfarrkirche, Kufstein); Kreuz und Schmerzensmutter (Erl); Kreuzgruppe (Itter); etc.
Literatur: R. Sinwel, K. B., in: Tiroler Heimatbll., 1937, S. 38 ff.; Kosch, Das kath. Deutschland; Thieme–Becker; Wurzbach.
Autor: (E. Egg)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 36, 1979), S. 57

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Orte

  • geboren in > Schwoich
  • gestorben in > Kufstein
  • ausgebildet in > Meran
  • ausgebildet in > Fügen
  • wirkte in > Kufstein

Institutionen

  • war Schüler > Benediktinerabtei Sankt Georgenberg (Fiecht)