Pauer, Franz

Pauer Franz, Verwaltungsbeamter. * Wien, 15. 11. 1870; † Wien, 27. 9. 1936.

Stud. 1889–94 an der Univ. Wien Jus, 1895 Dr. jur.; wirkte zuerst im Finanzdienst, ab 1908 im k. k. Min. für öff. Arbeiten, 1909 wurde er als Sektionsrat Leiter der Abt. Wohnungsfürsorge für die dt. Gebiete der österr. Reichshälfte. 1918 übernahm er als Min.Rat im neugeschaffenen k. k. Min. für soziale Fürsorge, wo er in der Folge zum Sektionschef ernannt wurde, die Leitung der Sektion für Wohnungsfürsorge. 1921–22 war P. Min. für soziale Verwaltung. 1923 i. R. Vielfach geehrt und ausgezeichnet, Kuratoriumsmitgl. des Fonds zur Errichtung von Werkstättengebäuden und Volkswohnungen in Wien, ferner Kurator des Wr. Kriegerheimstätten-Fonds.


Werke: Die Rentabilitätsberechnung bei Bau- und Wohnungsgenossenschaften, in: Schriften der Zentralstelle für Wohnungsreform in Österr., n. 14, 2. Aufl. 1912; Hdb. der Buchführung bei Bauvereinigungen . . ., 1911; Wohnungsanforderung und sonstige Wohnungsfürsorge, 1920; Wohnungsinspektion (Ber. über eine Reise nach Deutschland), o. J.; etc. Hrsg.: Die Wohnungsfürsorgegesetze nebst einschlägigen Verordnungen, gem. mit F. v. Meinzingen, 1912.
Literatur: N. Fr. Pr. vom 29. 9., Wr. Ztg. vom 30. 9. 1936; W. Bonczak, Ein Leben im Dienste der gemeinnützigen Wohnungsfürsorge, 1946; O. Knauer, Österr. Männer des öff. Lebens von 1848 bis heute, 1960; Kosch, Das kath. Deutschland.
Autor: (P. Slezak)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 7 (Lfg. 34, 1977), S. 346

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