Mensi von Klarbach, Daniel Frh.

Mensi von Klarbach Daniel Frh., Verwaltungsbeamter. * Wien, 19. 2. 1781; † Graz, 26. 7. 1863.

Großvater des Folgenden; stud. an den Univ. Wien und Prag Jus. 1806 trat er in Korneuburg in den Staatsdienst. 1811 wurde er 1. Kreiskoär. in St. Pölten, wo er 1812/13 die Landwehr organisierte. 1814 wurde M. Referent in der Hofkomm. in Innsbruck, 1815 Kreishptm. des Unterinn- und Wipptales, 1830 Gubernialrat, 1843 Hofrat in Innsbruck. 1838 übernahm M. auch das Amt eines Dir. der philosoph. Stud. an der Univ. Innsbruck. 1851 i. R. M. erwarb sich als Kreishptm. in Schwaz besondere Verdienste. Auf seine Initiative geht z. B. die Gründung der dortigen Tabakfabrik zurück, die schon damals mehrere hundert Beschäftigte hatte. In seiner Innsbrucker Zeit gelang ihm eine wichtige Grenzregulierung mit dem Nachbarstaat Bayern. Vielfach geehrt und ausgezeichnet, u. a. 1845 Dr. phil. h. c. der Univ. Innsbruck, 1838 nob., 1852 Frh.


Werke: Statistik des Kreises Unterinn- und Wipptal in Tirol, Manuskript, Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck.
Literatur: Bothe für Tirol und Vorarlberg vom 5. 8., 15. und 16. 10. 1863; Wurzbach; Kosch, Das kath. Deutschland.
Autor: (G. Weiß)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 6 (Lfg. 28, 1974), S. 224

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  • geboren in > Wien
  • gestorben in > Graz