Mayseder, Joseph

Mayseder Joseph, Violinvirtuose und Komponist. * Wien, 26. 10. 1789; † Wien, 21. 11. 1863.

Sohn des Malers Franz M.; erhielt 1797 Unterricht von Suche, 1798–1804 von Wranitzky, 1804/05 von Schuppanzigh, in dessen Quartettproduktionen und Konzerten im Augarten er zeitweise mitwirkte. 1802 wurde er überdies Schüler E. A. Försters in Klavier und Komposition. 1810 wurde er Konzert- und Solospieler am Hoftheater, 1815 erhielt er eine Expektanz, 1816 die Mitgliedschaft der Hofkapelle, Mitgl. der Dommusik von St. Stephan. 1818 war er in Italien, 1820 in Paris, Brüssel und Frankfurt. 1835 wurde er k. k. Kammervirtuose, 1836 Violindir. der Hofkapelle. Vielfach geehrt und ausgezeichnet, u. a. 1817 Bürger von Wien.


Werke: Konzerte; Variationen; Etuden für Violine; Kammermusik; Messe in Es-Dur, op. 64.
Literatur: Rathauskorrespondenz vom 19. 11. 1963; Stadt Wien vom 27. 11. 1963; E. Hellsberg, J. M. (Wien 1789–1863), phil. Diss. Wien, 1956; Die Musik in Geschichte und Gegenwart; Frank–Altmann; Riemann; Wurzbach; Kosch, Das kath. Deutschland; ADB.
Autor: (Th. Antonicek)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 6 (Lfg. 27, 1974), S. 171

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