Krenn, Karl

Krenn Karl, Forstmann. * Wien, 7. 2. 1908; † Freiburg i. Br., 28. 3. 1949.

1926–31 forstliche Stud. und 1931–35 Ass. an der Lehrkanzel für Meteorol. an der Hochschule für Bodenkultur, 1935 trat K. in die Forstabt. der Niederösterr. Landwirtschaftskammer, wo er vor allem mit prakt. Aufgaben der Bauernwaldeinrichtung und Betreuung beschäftigt war. 1938 seines Dienstes enthoben, erhielt er im gleichen Jahre eine Assistentenstelle an der Bad. Forstlichen Versuchsanstalt der Univ. Freiburg i. Br. 1941 Dr. rer. nat., 1943 Priv.Doz. für Holzmeßlehre und Ertragskunde. 1944 Leiter der Bad. Forstlichen Versuchsanstalt und Dir. des Inst. für Ertragskde. 1947 ao. Prof., 1948 o. Prof. für forstliche Ertrags- und Holzkde. an der Univ. Freiburg i. Br. K. war maßgebend beteiligt am Durchbruch der verfeinerten mathemat.-statist. Methoden in der Forstwiss. Seine Idee der Mittelstammtarife fand bei Holzvorratsinventuren in der ganzen Welt Anerkennung.


Literatur: Allg. Forstztg. (München), Jg. 4, 1949, S. 153 f.; Forstwiss. Centralbl. (Berlin), Jg. 68, 1949, S. 313 ff.; Österr. Vierteljahresschrift für Forstwesen, 1949, S. 112; Allg. Forst- und Jagdztg. (Frankfurt), Jg. 121, 1950, S. 63 f.; Zentralbl. für die gesamte Forst- und Holzwirtschaft, 1952, S. 1; Kürschner, Gel. Kal., 1950.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 18, 1968), S. 258f.

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  • geboren in > Wien
  • gestorben in > Freiburg im Breisgau