Karlovszky, Bertalan

Karlovszky Bertalan, Maler. * Munkács (Mukaceve, Ukraine), 24. 10. 1858; † Budapest, 4. 10. 1938.

Zuerst an der Kadettenschule, dann Schüler der Akad. der bildenden Künste in Budapest, ging K. 1878 nach München zu O. Seitz und Gy. Benezúr, dann nach Paris zu M. Munkácsy, mit dem er jahrelang zusammenarbeitete. K., der später auch Miniaturmalerei stud., kehrte 1894 nach Budapest zurück, gründete eine Malschule und wurde 1920 Präs. der Ung. Ges. der bildenden Künste, 1928 Prof. an der Akad. der bildenden Künste in Budapest. Seine bedeutendsten Werke sind routiniert gemalte Genrebilder im Stil der Münchner Schule, seine Porträts, um derentwillen er sehr geschätzt wurde, zeigen minutiöse Detailarbeit. Vielfach geehrt und ausgezeichnet, u.a. 1908 mit der Goldenen Staatsmedaille, 1933 mit dem Greguss-Preis.


Literatur: The Studio 113, 1937, S. 121; Die Weltkunst, Jg. 12, n. 17 vom 24. 4. 1938, S. 6; Képzomüvészeti Foiskola Évkönyve 1937/38, 1938/39; Nyugat, 1913, S. 247–55; L. v. Balás-Piry, Die ung. Malerei des 19. und 20. Jhs., 1940; Jb. des Mus. d. Bild. Künste (Budapest) 9, 1940, S. 273; J. Genthon, Az uj magyar festomuvészet torténete (Geschichte der neuen ung. Malerei), 1935; K. Lyka, Festészeti életünk a milleniumtól az elso világháborúig (Unsere Malerei vom Millennium bis zum Ersten Weltkrieg), 1953; ders., Feslészetünk a két világháború között (Unsere Malerei zwischen beiden Weltkriegen), 1956; Pallas 10; Révai 11; Új M. Lex. 4; Thieme–Becker; Vollmer.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 13, 1963), S. 243

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Orte

  • geboren in > Mukatschewe
  • gestorben in > Budapest
  • ausgebildet in > München (1878)
  • ausgebildet in > Paris
  • wirkte in > Budapest (1894)

Institutionen

  • war Student > Akademie der bildenden Künste Budapest
  • war Präsident > Gesellschaft für ungarische Künste (1920)
  • war o. Professor > Akademie der bildenden Künste Budapest (1928)