Stud. 1894 an der Univ. Berlin Jus, ab 1895 Kunstgeschichte zuerst an der Univ. Graz, ab 1897 in Wien bei Wickhoff, 1899 Dr.phil., 1897–99 Mitgl. des Inst. für österr. Geschichtsforschung, 1900/01 am Österr. Hist. Inst. in Rom, 1901 Ass. am Kunsthist. Mus. in Wien. K.s Hauptinteresse galt der kunsthist. Quellenforschung, sein früher Tod verhinderte aber leider die von ihm geplanten Quelleneditionen. Das von ihm begonnene Werk über G. Vasari wurde von J. Schlosser vollendet. Weiters war eine Hrsg. der kunsthist. Schriften von G. Mancini, des Leibarztes Urbans VIII., geplant. Durch die für diese Zeit besonders reichen Quellen wurde K.s Interesse auf die der Klassik folgenden Epochen des Manierismus und des beginnenden Barock gelenkt. So begann er mit der grundlegenden Bearbeitung von M. Caravaggio. Seine diesbezüglichen, nachgelassenen Fragmente sind im Jb. der kunsthist. Smlg. des ah. Kaiserhauses, Bd. 26, 1906, veröffentlicht.
Literatur: N.Fr.Pr. vom 5. 3. 1906; Kunstchronik 17, 1905/06, S. 326 f.; Jb. der kunsthist. Smlgn. des ah. Kaiserhauses, Bd. 26, 1906, S. 255 ff.; MIÖG 28, 1907, S. 206 ff.; J. Schlosser, Lebensbild K.s in dessen Vasaristudien (Sonderausg. aus: Quellenschriften für Kunstgesch. etc.), 1908; Santifaller, n. 199.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 3 (Lfg. 13, 1963), S. 195f.