Hechenblaikner, Ingenuin

Hechenblaikner Ingenuin, Chemiker und Alpinist. * Mühlau b. Innsbruck, 8. 2. 1883; † USA, 1933.

Stud. 1902–09 Chemie an der Techn. Hochschule in Graz, 1909–11 Betriebsing. der Luftverwertungsanlage in Patsch bei Innsbruck; wandte sich 1911 nach Amerika, wo er im Ersten Weltkrieg interniert und später Vizepräs. einer großen chem. Fabrik wurde. In besonderem Maße wurde H. als führerloser Alpinist und Alpenerschließer bekannt. Er führte 68 Erschließungsbergfahrten in verschiedenen Teilen der Alpen teils allein, teils mit K. Berger, E. Franzelin, R. Kaltenbrunner, R. Steiner (Innsbruck) und anderen durch.


Literatur: ÖAZ, 1902, 1903, 1904, 1905, 1906, 1907 (Neue Touren in den Ostalpen); Jahresberr. des Akad. Alpenklubs Innsbruck 1902–35; Mitt. E. Angerer, Innsbruck.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 8, 1958), S. 232f.

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