Gruber-Gleichenberg, Franz

Gruber-(Gleichenberg) Franz, Maler. * Gleichenberg (Oststeiermark), 10. 6. 1886; † Graz, 16. 8. 1940.

Absolv. die Lehrerbildungsanstalt in Graz, 1905 Matura. G. unterrichtete dann 6 Jahre an dieser Anstalt, besuchte daneben die Steiermärk. Landeskunstschule und Aktkurse und stud. dann bei Bergmann in Karlsruhe und bei Dill in Dachau. Im Ersten Weltkrieg von einer Belgienreise nach Graz zurückgekehrt, wurde er als Kriegsmaler eingesetzt. Auf zahlreichen Studienfahrten nach Deutschland, Italien, Dalmatien und Korsika entstanden in der Folgezeit farbige Landschaften, Stilleben und Bildnisse. G. wurde durch Verleihung zahlreicher Medaillen und Preise (Staatspreis 1924) geehrt.


Literatur: Grazer Volksbl. vom 1. 10. 1920; Bilder-Welt (Beil. zur Grazer Tagespost) vom 6. 12. 1931; Grazer Montagsztg. vom 11. 4. 1932; Völk. Beobachter vom 22. 8. 1940; Grazer Tagespost vom 19., 20. und 24. 8. 1940; F. Lamberger, F. G., in: Der getreue Eckart, Jg. 11, 1934, H. 7; Kunst in Österr., Jg. 1, 1934; Die Kunst, München, Okt. 1940; Katalog der Frühjahrsausstellung der Genossenschaft bild. Künstler Steiermarks, Graz 1936, der 34. Jahresausstellung 1937, Okt./Nov. 1953; Vollmer; Mitt. M. Gruber, Gleichenberg (Steiermark).
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 6, 1957), S. 84

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Orte

  • geboren in > Bad Gleichenberg
  • gestorben in > Graz
  • ausgebildet in > Dachau
  • reiste nach > Königreich Belgien
  • wirkte in > Graz
  • reiste nach > Deutschland
  • reiste nach > Italien
  • reiste nach > Dalmatien
  • reiste nach > Korsika

Institutionen

  • war Schüler > Lehrerbildungsanstalt Graz
  • war Student > Steiermärkische Landeskunstschule
  • war Student > Großherzoglich Badische Akademie der Bildenden Künste