Probst, Josef

Probst Josef, Bildhauer. * Sterzing (Südtirol), 18. 1. 1808; † Wien, 15. 5. 1877.

Sohn des Folgenden, Neffe des Bildhauers Johann Nep. P. (s. d.); lernte in Bozen bei Rainalter, war 1828–33 Schüler der Wr. Akad. der bildenden Künste. 1832 erhielt er den Gundel- und Neulingpreis. P. vertrat in seinem Schaffen den späten Klassizismus mit nazaren. Elementen.


Werke: F. Waldauf, 1864 (Buchsholz), Christus und die Samariterin, Erschaffung Evas, Versuchung Christi (alle Gipsreliefs, alle Tiroler Landesmus. Ferdinandeum, Innsbruck); etc.
Literatur: S. Reider, Die Krippenschnitzer aus der Familie P. und ihre Werke, in: Der Schlern 11, 1930, S. 485 ff.; N. Rasmo, Nuovi contributi sugli scultori P., in: Cultura Atesina, 1965, S. 141 ff.; Bénézit; Thieme–Becker; Wurzbach (s. unter Probst Johann),
Autor: (E. Egg)
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 8 (Lfg. 39, 1982), S. 289
geboren in Sterzing
gestorben in Wien
war Student Akademie der bildenden Künste Wien 1828-1833
wurde ausgezeichnet Gundel-Preis 1832

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