Löhner, Hermann von

Löhner Hermann von, Literarhistoriker. * Wien, 27. 4. 1842; † Wien, 19. 5. 1902.

Sohn des Politikers Ludwig v. L. (s. d.), Enkel des Folgenden; stud. zuerst Jus, war dann später als Journalist, Privatgelehrter, Theatersekretär und Verfasser von kleineren Bühnenwerken tätig. Er übertrug u. a. französ. und italien. Schauspiele, so wurden Molières →„Tartuffe“→ (1882), Sardous →„Georgette“→ (1887) und Feuillets →„Le voyageur“→ (1890) in seinen Übertragungen am Wr. Burgtheater aufgeführt. 1878–94 lebte er in Italien. Sein Nachlaß ist in der Wr. Stadtbibl.


Literatur: Wr. Ztg. vom 20. 5., N. Fr. Pr. vom 21. und 23. 5. 1902; Österr. Rundschau, Bd. 24, 1910, S. 304 ff.; Biograph. Skizze in Dante, La Divina Commedia, übers. von H. L., 1903; Kosch; Kosch, Das kath. Deutschland; Biograph. Jb., 1905.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 5 (Lfg. 23, 1971), S. 274

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