Koníček, Oldřich

Konícek Oldrich, Maler. * Kuttenberg (Kutná Hora, Böhmen), 12. 10. 1886; † Žehun b. Podebrad (Žehun/Podebrady, Böhmen), 17. 7. 1932.

Stud. 1907–12 an der Akad. der bildenden Künste in Prag, 1912/13 in Paris und bereiste dann Südfrankreich. 1919 Aufenthalt in Italien, wo er für den „Památník Osvobození“ (Freiheitsdenkmal) die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges im Bilde festhielt. Zum ersten Mal stellte er 1908 auf einer internationalen Ausst. im Rudolfinum aus, dann auch in London, Paris, Zürich, Bern, Bozen, Venedig, Rom, Wien. Ab 1910 Mitgl. des S. U. V. Mánes, beteiligte er sich regelmäßig an dessen Ausst. K., der vom französ. Impressionismus und von Cézannes Werk ausging, wandte sich später dem Expressionismus zu. Er schuf Aquarelle, Ölgemälde, Temperamalereien und Zeichnungen. Seine Porträts, Akte, figuralen Kompositionen und Stilleben lassen die Bemühungen um eine wirkungsvolle Formenzusammensetzung und um ein effektvolles Zusammenspiel der Farben erkennen.


Literatur: Umení 6, 1933, S. 115 f.; Toman; Masaryk 4; Otto, Erg.Bd. III/I.
Referenz: ÖBL 1815-1950, Bd. 4 (Lfg. 17, 1967), S. 105f.
geboren in Kuttenberg
gestorben in Žehuň

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