Szuppan, Zsigmond

Bischof und Lehrer, geb. 18.1.1814 in Kremnica, gest. 17.7.1881 in Esztergom

Sohn des Finanzbeamten Žigmund S. und der Jana S., geb. Vogt. – Nach Besuch der Gymn. in Kremnitz und Waitzen (Vác) trat S. 1828 in das Seminar der Erzdiözese Gran in Tyrnau (Trnava) ein und stud. dort 1831–34 Phil. und Theol. I. d. F. arbeitete er als Erzieher und Kaplan in Gran, 1837 Priesterweihe; 1839 Dr. phil. an der Univ. Pest, wurde er zum Dir. des Domchors in Gran bestellt. Ab 1840 wirkte er als Stud.präfekt, Homiletiker und Lehrer für ung. Sprache und Literatur am Lyzeum in Trnava, 1852 Dir. am dortigen neu errichteten Obergymn.; 1855 päpstl. Kämmerer, 1858 Domherr des Preßburger Kollegiatkapitels. 1861 wurde er Mitgl. des Domkapitels in Gran, 1865 Titularabt von Madocsa. 1870 zum Bischof von Neusohl (Banská Bystrica) ernannt, fühlte er sich jedoch der Aufgabe, eine Diözese zu leiten, nicht gewachsen und ersuchte noch im Herbst desselben Jahres um Amtsenthebung. Diese wurde 1871 genehmigt und S. erneut zum Domherrn in Gran ernannt, gleichzeitig erhielt er das Titularbistum von Novi und wurde Propst von St. Stephan in Gran. S.s Publ., die tw. in dt. Sprache verf. sind, umfassen mehrere Lehrbücher bzw. Festpredigten. Sein Schulbuch zur ung. Grammatik, Rhetorik und Literaturgeschichte „Magyar nyelvtan, elokészítésül s útmutatásul a jó stylusra, serdültebbek számára“, erschienen 1844–47 in vier Tle., wurde auch seitens der MTA geschätzt und empfohlen. Erwähnenswert ist zudem seine kurze Geschichte des Lyzeums in Trnava „A nagy-szombati gymnázium története“ (in: Tanodaévvégi tudósitvány a nagyszombati érseki nagy-gymnasiumról 1853/4, 1854).

Networks

Religionen und Theologie Geisteswissenschaft Unterrichtswesen

Links

Personen

Orte

  • Geburtsort > Kremnica
  • Sterbeort > Esztergom

Institutionen